Ich habe mir heute Abend die Zeit genommen um einige Briefe von
Brieffreunden zu beantworten. Ich bin jetzt wirklich froh dass ich
einige Briefe beantwortet habe, und mein Schreibtisch dadurch wieder
aufgeräumter aussieht. Brieffreundschaften sind gar nicht so einfach.
Schreibt man zu wenig, schläft der Kontakt schnell ein, schreibt man
aber zuviel, fühlt sich der Empfänger vielleicht dazu gezwungen,
ebenfalls viel zu schreiben. Ach, ich mache es mir wirklich immer
schwerer, als es ist. Ich will immer perfekt sein, was natürlich nicht
geht. Ich lege jedenfalls sehr viel wert darauf was man in einem Brief
schreibt, da mir das Gegenüber etwas bedeutet, auch wenn man es mit
persönlichen Kontakten nicht vergleichen kann. Manchmal wünschte ich,
ich hätte solche Freunde in meinem Umfeld.
2 August 2008 um 18:34
Ich habe oft das Gefühl gehabt, ich war gezwungen, um meine Brieffreundschaften zu beantworten (Vor über 10 Jahren war ich auch Mitglied von IPF). Ich habe die Gründe verstanden : ich schrieb auf Deutsch und ich wollte auch perfekt sein. Ich wollte ein Brief ohne Fehler. Aber nun denke ich, dass Freundschaft keine Perfektion zu erreichen ist. Ich meine, ich kann Fehler machen. Das stimmt nicht. Das wichtigste ist : ich werde verstanden. Vielen Dank Robert für Dein Brief und Deine Blog-Adresse. Simon (Valenciennes)